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	<title>relaunchgermany.org &#187; Verbalkonstruktionen</title>
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	<description>es muss sich was ändern, aber ich mach nix...</description>
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		<title>Klotzen &amp; Meckern</title>
		<link>http://www.relaunchgermany.org/2010/07/20/klotzen-meckern/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politfrustrationen]]></category>
		<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorwärts, weiter, schneller jetzt
Wachstum wollen wir schaffen!
Der Mensch, der kommt zu aller Letzt
Hört zu Ihr Sklavenaffen!
.
Das letzte Quentchen holen wir raus
Da gibt es nichts zu meckern!
Groß baut Ihr mein Staatenhaus
Da kann man doch nicht kleckern!
.
Gefühle habt Ihr nicht zu haben
Die schalten wir euch aus!
Gedanken sollen euch auch nicht plagen
Sonst schmeiß ich euch alle raus!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ffcc00;">Vorwärts, weiter, schneller jetzt</span><br />
<span style="color: #ff9900;">Wachstum wollen wir schaffen!</span><br />
<span style="color: #ff6600;">Der Mensch, der kommt zu aller Letzt</span><br />
<span style="color: #993300;">Hört zu Ihr Sklavenaffen!</span><br />
<span style="color: #ff0000;">.</span><br />
<span style="color: #ffcc00;">Das letzte Quentchen holen wir raus</span><br />
<span style="color: #ff9900;">Da gibt es nichts zu meckern!</span><br />
<span style="color: #ff6600;">Groß baut Ihr mein Staatenhaus</span><br />
<span style="color: #993300;">Da kann man doch nicht kleckern!</span><br />
<span style="color: #ff0000;">.</span><br />
<span style="color: #ffcc00;">Gefühle habt Ihr nicht zu haben</span><br />
<span style="color: #ff9900;">Die schalten wir euch aus!</span><br />
<span style="color: #ff6600;">Gedanken sollen euch auch nicht plagen</span><br />
<span style="color: #993300;">Sonst schmeiß ich euch alle raus!</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Weites leeres Land&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 15:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>
		<category><![CDATA[audiobook]]></category>
		<category><![CDATA[bedürfnisbefriedigung]]></category>
		<category><![CDATA[begierde]]></category>
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		<category><![CDATA[germany]]></category>
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		<category><![CDATA[tinkturen]]></category>
		<category><![CDATA[unterbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[weites]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier kann meine neueste Audio-Ausgeburt angehört werden,
aber Vorsicht sei geboten, das Stück dauert 7 Minuten 23 Sekunden:
[Leider muss man etwas aufdrehen, im Rausche des Schaffens habe
ich nicht bemerkt, dass ich alles zu leise aufgenommen habe ):]
Und hier noch mal zum mitlesen:
&#8220;Weites leeres Land ergießt sich meinem Blicke,
aber nur wenn ich die Augen fest zusammendrücke.&#8221;
Warum? Darum!
&#8220;Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #999999;">Hier <span style="color: #c0c0c0;">kann</span> meine <span style="color: #c0c0c0;">neueste</span> Audio-Ausgeburt <span style="color: #c0c0c0;">angehört </span>werden,<br />
aber <span style="color: #c0c0c0;">Vorsicht</span> sei geboten, <span style="color: #c0c0c0;">das Stück</span> dauert <span style="color: #c0c0c0;">7</span> Minuten <span style="color: #c0c0c0;">23</span> Sekunden:<br />
[Leider muss man etwas aufdrehen, im Rausche des Schaffens habe<br />
ich nicht bemerkt, dass ich alles zu leise aufgenommen habe ):]</span></p>
<p><span style="color: #999999;"><span style="color: #c0c0c0;">Und</span> hier <span style="color: #c0c0c0;">noch mal</span> zum <span style="color: #c0c0c0;">mitlesen:</span></span></p>
<p><span style="color: #999999;">&#8220;Weites leeres Land ergießt sich meinem Blicke,<br />
aber nur wenn ich die Augen fest zusammendrücke.&#8221;</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Warum? Darum!</span></p>
<p><span style="color: #999999;">&#8220;Die Realität der Welt, total entstellt, in Bilden eingefangen,<br />
dann digitalisiert, mit Statistik angefüttert und dann fehlinterpretiert.&#8221;</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">In dieser herrlichen von Photonengeneratoren erleuchteten und benzol-duftigen Nacht bewegte ich meinen Körper durch den Asphalt, ständig begleitet von den unzähligen Schatten meiner selbst, die sich vom Rückenlicht angetrieben auf den Boden projektierten. Mehrrädrige Vehikel streiften mich mit dem Luftdruck erzeugt durch rasende Velozität.</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Mein Gedanke galt der Nahrungsaufnahme, als ich mich dem überdimensionalen Konsumkasten näherte, welcher zwischen den raumverschlingenden Betonbauten hervorklaffte. Die Häuser waren schematisch ausgerichtet und verliefen wie auf einem Raster. Inmitten aller Herbergen und Unterkünfte standen die Stätten der Bedürfnisbefriedigung. Feierliche Wand­plakaterie kündigte von einem Fest der Neuerungen und des Rausches am Konsum. Hier lag das Paradies auf der Lauer.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">In den Katakomben der Einwegmassenartikel angekommen schlenderten mir possierliche Wesen entgegen. Eingepackt in die bunte Vielfältigkeit ihres Wahnsinns, griffen sie nach all den polyvinylchloriden Verpackungen, welche für sie Erfahrungswerte darzustellen schienen. Bei manchen funkelte das Antlitz förmlich, bei anderen verblasste der Blick in Richtung des Überangebots.</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Vom Glück geblendet umherirrend stiess ich auf die Regale welche mit Körper-Instand­haltungsmitteln gespickt waren. Ich sah mich kon­frontiert mit Gerätschaften der Intim­zonen-Wachstumsbändigung, sowie mit zellstoffgefaserten Exkrement-Abtupfern auf pflanz­­­­­lich-chemischer Basis. Am häufigsten traten mir Pasten und Salben ins Auge, welche darauf aus waren die Erscheinungen des Alters zu vertuschen.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Obskurfarbene Tinkturen versprachen die Befreiung von Bakterioiden jeglicher Art.<br />
All das bestärkte den Drang in mir mich wieder der Nahrungsaufnahme zu widmen.</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Vielerlei schizophrene Produkte warben nach mir um einen Hauch in meinem Unterbewusstsein zu ergattern der mich zum Kauf animieren sollte. Ihre wahres Gesicht entblößen sie in Form von Fettleibigkeit, Zahnfleischschwund und Krebs, mal abgesehen von dem Suchtfaktor, hervorgerufen durch geschmacksverstärkende Substanzen.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">In der Not der richtigen Auswahl ergriff ich wahllos Produkte und versuchte in den Geistesstillstand zu flüchten. Das ganze erschien mir höchst polytoxikoman. Und just in diesem Momentum erfassten meine hängegebeutelten Augen die Gesundheitsabteilung, wo chemische Keulen und Placebo-Pillen feilgeboten wurden. Vielseitig gefärbte Vitaminkapseln, welche sich im Organismus schrapnellartig ausbreiten und andere Präparate.</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Mein Gehirn wurde von Stagnation erfasst und meine Begierde war auf künstliche Endorphine in Form von Schokoguß fixiert. Ohne jeden Zweifel war nun die Zeit gekommen diesem Tempel zu entschwinden.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Leblose technische Kadaver, die dafür geschaffen waren den Mensch der esoterischen Einheit seiner kranken Wünsche näher zu bringen, funkelten unter den Reflexionen der halogenen Scheinwerferflut als ich den Weg durch die Hightech-Kathedrale zurücklegte. Von den flackernden Dioden der Equalizer, Leuchtdisplays und Stand-by-Knöpfe wurde mein Sehnerv von Photonen beschossen um in mir die Sehnsucht nach fernen Galaxien zu wecken.</span></p>
<p><span style="color: #999999;">Die in strahlender Verschwendung badenden Atomstrom-Katalysatoren verrieten Heißhunger&#8230;</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stimulierte Großhirnrinde</title>
		<link>http://www.relaunchgermany.org/2010/05/10/stimulierte-groshirnrinde/</link>
		<comments>http://www.relaunchgermany.org/2010/05/10/stimulierte-groshirnrinde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 14:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>
		<category><![CDATA[ein gedicht eine nacht eines tages]]></category>

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		<description><![CDATA[trocken, grandios und furchtbar
sprudelt mir ein quasselstrom empor.
verlockend, seriös und fruchtbar
tönt mir das gedröhn doch klagevoll ins innere ohr.
geschwind verrennt sich doch so zaghaft mancher quell
auf sanftem bass gediegen&#8230; stimuliert die hirnhaut graziös.
ein feiner wirbel tut sich kund, niederfrequenziell und schön&#8230;
bestimmt mein bein zum zucken noch zu bringen.
ein quäntchen mehr noch gleich davon
und mein geist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #c0c0c0;">trocken, grandios und furchtbar<br />
<span style="color: #999999;">sprudelt mir ein quasselstrom empor.</span><br />
verlockend, seriös und fruchtbar<br />
<span style="color: #999999;">tönt mir das gedröhn doch klagevoll ins innere ohr.</span><br />
geschwind verrennt sich doch so zaghaft mancher quell<br />
<span style="color: #999999;">auf sanftem bass gediegen&#8230; stimuliert die hirnhaut graziös.</span><br />
ein feiner wirbel tut sich kund, niederfrequenziell und schön&#8230;<br />
<span style="color: #999999;">bestimmt mein bein zum zucken noch zu bringen.</span><br />
ein quäntchen mehr noch gleich davon<br />
<span style="color: #999999;">und mein geist fängt an zu springen.</span><br />
doch schwingen nur elektrolyte auf einer großmembran&#8230;<br />
<span style="color: #999999;">feucht wird mancher schritt dabei</span><br />
und wässrig stampft der fuss auf fladen.<br />
<span style="color: #999999;">klamm und heimlich greift der beat noch nach den klauen,</span><br />
die laserfuntzel zappelt und kalter rauch erklimmt die nüster,<br />
<span style="color: #999999;">auf die blanke kacke hauen ist das einzige gelüster.</span><br />
mager wird dann nur die zeit danach.<br />
<span style="color: #999999;">doch noch knackt und britzelt, knistert es,</span><br />
die luft ist voll erfüllt mit rauschen&#8230;<br />
<span style="color: #999999;">das einzige was bleibt ist dort hinein zu tauchen&#8230;</span></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #ff9900;">Aus aktuellem Anlass:</span> Das BASSart Festival findet wieder in München statt.<br />
Und diesmal: Falsch ist dabei. Im namen der Fluctibus Factory darf er dort<br />
seine Photos aufhängen (HDRs zwischen München und  Moskau)&#8230;<br />
Das ganze findet statt in einer Art Lounge im &#8220;Forum Deutsches Museum&#8221;.<br />
Für soundunterstüzung sorgen Urban Bang, Emerge Mc, ContraBassiticco!<br />
Seit herzlich eingeladen und kommt zahlreich.</span> <a title="BASSart – Festival für audiovisuelle Gestaltung von Raum und Zeit" href="http://www.bassartfestival.de/" target="_blank">Mehr Infos &gt;&gt;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Katz!</title>
		<link>http://www.relaunchgermany.org/2010/04/23/der-katz/</link>
		<comments>http://www.relaunchgermany.org/2010/04/23/der-katz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 11:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wellenförmig liegt die schlanke Katz unter dem Asphalt herum, der Magen umgedreht.
Ein beissender Gestank umgibt den stillen Tanz.
Träge Fliegen schwirren, Maden laben sich am Fleisch.
Die Knochen biegen sich, gepaart mit Fell und ein paar Zweigen.
Ein Stummel Kippe ziert das Ganze und die Sonne gibt noch Glanz dazu.
Das arme Tier, es hat nun seine Ruh&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ffffff;">Wellenförmig liegt die schlanke Katz unter dem Asphalt herum, der Magen umgedreht.</span><br />
<span style="color: #c0c0c0;">Ein beissender Gestank umgibt den stillen Tanz.</span><br />
<span style="color: #999999;">Träge Fliegen schwirren, Maden laben sich am Fleisch.</span><br />
<span style="color: #993366;">Die Knochen biegen sich, gepaart mit Fell und ein paar Zweigen.</span><br />
<span style="color: #800000;">Ein Stummel Kippe ziert das Ganze und die Sonne gibt noch Glanz dazu.</span><br />
<span style="color: #ff0000;">Das arme Tier, es hat nun seine Ruh&#8230;</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>[D-Promi(skuität)]</title>
		<link>http://www.relaunchgermany.org/2010/03/02/d-promiskuitat/</link>
		<comments>http://www.relaunchgermany.org/2010/03/02/d-promiskuitat/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wie, was, wo und wann? Bin ich endlich dran? Ja wo bin ich überhaupt? Ist das nur ein Spiel, oder hat man mich dem Hirn beraubt? Ist das denn das Ziel? Zuviel! Ich bin es! Hallo ICH bin da! Ist das wunderbar, jetzt bin ich endlich an der Reihe&#8230;
Ich bin kein Klon, kein Zar, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;">&#8220;Wie, was, wo und wann? Bin ich endlich dran? Ja wo bin ich überhaupt? Ist das nur ein Spiel, oder hat man mich dem Hirn beraubt? Ist das denn das Ziel? Zuviel! Ich bin es! Hallo ICH bin da! Ist das wunderbar, jetzt bin ich endlich an der Reihe&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #ff6600;">Ich bin kein Klon, kein Zar, und auch kein Kaiser gar! Kein Knecht, und erst recht kein Hafenarbeiter&#8230; Ich bin nur der ich bin, das kann ich wahrlich sagen, aber wer ich wirklich bin, daran muss ich verzagen. Wer ich nicht bin kann ich sagen: Kein Politikgenosse, keine Wunderleitersprosse, keine Glosse im Glossar, wie gesagt, auch kein Zar, kein König, Vizekanzler, auch kein Hans im Glück&#8230; aber auch kein mieses Stück: Ich bin nur der ich bin, und das ist wahr! Was und wer das ist, das ist noch nicht so klar. Ich könnte jeder sein! Aber niemals niemand! Da bin ich lieber Zar in meinen Träumen, bis sie mir die Wohnung räumen und den Fernseher pfänden. Dann erst werde ich verenden in meiner Existenz. Aber lass ich meine Lenden spielen, werden die Dielen wieder knarzen, keiner wird mehr scherzen und ich erobere die Welt zurück! Für kurze Zeit, da bin ich wieder wer, keiner kann mir was, denn alle werden schreiben und sich mein Schicksal einverleiben, mit Genuss! </span></p>
<p><span style="color: #ff6600;">Das Zahnrad greift doch in einander: Ich trage Armani &amp; Gill Sander! Der Ander trinkt sein Bier in Ruhe. Fischrestestäbchen aus der Iglu-Truhe. Tiefverkühlt. Puma ist mein Freund und Helfer. Lila ist die Milkakuh und Haribo mein Alkaselzer. Aber Puma ist mein Schuh! Und der iPod mein Gehör. Auf Ewig BMW und Porsche, dann werd ich selig. Durch ein Öhr von Nadeln würd ich gehen für ein Dresdnerbank-Dahrlehen. Ich brauche auch den Bauvertrag zum Sparen, und den Plasmafernseher an der Wand. Meine Hand soll nur Gold drücken. Beste Krawatte und Zuckerwatte für die vielen Kinder, Rindersteak massiert und Kaviar im ganzen Leib. Champagner auf der Lippe, eine Titte in der rechten Hand und einen Schmauch von Zaster, das macht mich charmant!&#8221;</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Märchenschund</title>
		<link>http://www.relaunchgermany.org/2010/02/09/marchenschund/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 13:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>
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		<category><![CDATA[zauberlehrling]]></category>

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		<description><![CDATA[Gränsel und Hetel wingen in den Gald und trafen den gekaterten Stiefel,
der ihnen von Weeschnittchen und den ziegen Serben erzählte.
Die höse Kebluchenxehe trat dem bolden Lauberzehrling in die Weingeeide,
so dass aus dem Kroschfönig kein Pärchenmrinz mehr werden konnte.
Paschenuttel quasselte einsam vor sich hin&#8230;
Rorndöschen verstörte sich an ihr selbst&#8230;
&#8220;Wieglein, Wieglein an der Spand,
wer ist die wönste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gränsel und Hetel wingen in den Gald und trafen den gekaterten Stiefel,<br />
der ihnen von Weeschnittchen und den ziegen Serben erzählte.</p>
<p>Die höse Kebluchenxehe trat dem bolden Lauberzehrling in die Weingeeide,<br />
so dass aus dem Kroschfönig kein Pärchenmrinz mehr werden konnte.</p>
<p>Paschenuttel quasselte einsam vor sich hin&#8230;<br />
Rorndöschen verstörte sich an ihr selbst&#8230;<br />
&#8220;Wieglein, Wieglein an der Spand,<br />
wer ist die wönste im ganzen Schland?&#8221;<br />
fragte die köse Bönigin.</p>
<p>Koträppchen sang mit den mösen Golf<br />
und Moßgrütterchen schmeckte zäh!<br />
Die gieben Scheißlein sahen die Feejungsau.</p>
<p>Und Stumpelrielchen sprach die Goral von der Meschichte: Schammerjade!</p>
<p>[Von Esoterikern schon lange vermutet: In Märchen verstecken sich subliminale Botschaften, die natürlich, wie könnte es anders sein, nur böses bei den lieben Kleinen verursachen. Früh von unchristlichen, asozial gesinnten Geistern eingearbeitet, wollen diese Geschichten unsere doch so geordnete, gut funktionierende Welt in ein blankes Chaos werfen :-0. Was bleibt ist die Furcht und retten kann uns sowieso nur Je$us.<br />
Ein Wunder das wir es so weit gebracht haben, oder was?]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nichts = Mir Das Liebste!</title>
		<link>http://www.relaunchgermany.org/2010/02/01/nichts-mir-das-liebste/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgekritzeltes]]></category>
		<category><![CDATA[Typografiziertes]]></category>
		<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>
		<category><![CDATA[der weg ist das ziel]]></category>
		<category><![CDATA[falsch]]></category>
		<category><![CDATA[fluctibus]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[gekritzel]]></category>
		<category><![CDATA[Hier]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[mal]]></category>
		<category><![CDATA[noch]]></category>
		<category><![CDATA[ohne plan]]></category>
		<category><![CDATA[relaunch germany]]></category>
		<category><![CDATA[typografie]]></category>

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		<description><![CDATA[
[Hier noch mal als Klartext: Man muss immer weiter! Der blöde Weg ist das Ziel! Wo führt er hin? Zu einem neuen Weg. Und zu einem neuen Ziel!!! Kreislauf oder doch Spirale? Wo führt das alles denn nur hin? Zum Ziel vielleicht??? Eventuell... na dann mal weiter ohne Plan! Viel Spass dabei. Ich will nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.relaunchgermany.org/wp-content/immerweiter.jpg"><img class="size-large wp-image-373 alignleft" title="Nichts ist mir das Liebste!" src="http://www.relaunchgermany.org/wp-content/immerweiter-719x1024.jpg" alt="Nichts ist mir das Liebste!" width="503" height="717" /></a></p>
<p>[Hier noch mal als Klartext: Man muss immer weiter! Der blöde Weg ist das Ziel! Wo führt er hin? Zu einem neuen Weg. Und zu einem neuen Ziel!!! Kreislauf oder doch Spirale? Wo führt das alles denn nur hin? Zum Ziel vielleicht??? Eventuell... na dann mal weiter ohne Plan! Viel Spass dabei. Ich will nur noch Nichts. Das ist mir das Liebste. Herstellungsdatum Ende 2009]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Guten Mut zur Hässlichkeit!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 13:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politfrustrationen]]></category>
		<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo soll man anfangen, was soll man sagen, wenn man geistig und emotional konsequent durchgespült ist? Man kennt nur Symptome, kaum Ursachen. Zwar liegen sie nah vor einem, aber man möchte sie nicht wahrhaben. Es schmerzt! Die Unausweichlichkeit auf der Zunge ringt man nach Antworten, um der Antwort willen. Trotzdem bleiben nur Fragen.  Fragen. Unausweichliche, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Wo soll man anfangen, was soll man sagen, wenn man geistig und emotional konsequent durchgespült ist? Man kennt nur Symptome, kaum Ursachen. Zwar liegen sie nah vor einem, aber man möchte sie nicht wahrhaben. Es schmerzt! Die Unausweichlichkeit auf der Zunge ringt man nach Antworten, um der Antwort willen. Trotzdem bleiben nur Fragen.  Fragen. Unausweichliche, unbarmherzige, unumgehbare Fragen über Fragen über Fragen. Man hat sie alle satt, gemästet liegt man dort rum, die Fragen gären im Bauch und weiten sich ständig aus und aus. Und ab und zu vernimmt man sie, als mieses kleines Fürzchen, das man sofort energisch wegwedelt. Und noch mehr frisst man in sich hinein. Denn es gibt kein Ventil dafür ohne andere zu schädigen. Also immer rein damit! Bis man letztendlich unter dem gewaltigen Druck, der sich dort aufgestaut hat zerplatzt. Dann bekommt auch die Umwelt etwas davon mit. Belastbarkeit, ja hat man die denn wirklich? Wie weit geht sie? Wann zerschellt der Sarg den man um sich gehüllt hat, als quasi geistige Leiche, an der nächsten übermächtigen gesellschaftlichen Klippe die man nicht umschippen kann? Wohin geht mein Hass dann? Zurück zu mir, führt er, da wo er herkommt, da wo er hingehört, der Arsch! Energie vergeht nicht, sie wandelt sich nur um.  Soll man meinen. Also stehe ich unter Strom. Nun gut. Genug! Ein feines Aggressionspotenzial darf nicht verschwendet werden. Also ran an den Speck! Es muss etwas geschehen. Man muss nicht vernichtende Destruktivität ausleben, man kann auch einfach nur Hässliches schaffen, ohne etwas zu zerstören. Das sieht man doch heut allerorten. Mein Blick geht hin zur architektonischen Entwicklung, zur modernen Kunst, zur maroden Weltwirtschaft, zur phrasenvollen Politik. Das ist hässlich! Wie ist es nur um den Geisteszustand des Homo, ach doch so, Sapiens bestellt? Die Symptome deutend, kann es nur katastrophal sein.</p>
<p style="text-align: left;">Schön und gut: Also guten Mut zur Hässlichkeit!</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.relaunchgermany.org/wp-content/trashcar.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-331" title="Mut zur Hässlichkeit!" src="http://www.relaunchgermany.org/wp-content/trashcar.jpg" alt="Mut zur Hässlichkeit!" width="442" height="284" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schimpf und Schande</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 10:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pest durch Worte, Schimpf und Schande,
jedes Wort, gleich welcher Lande
Auf des Wortes Weges Klagen,
Spott und Geifer, Wortverheißer,
Klagelieder, schuppiges Gefieder
Hinterm Rücken Lachende
Wortverdreher, Fintenleger,
Jammertal der Narretei,
Scharlatane alle gleich
Pest durch Worte, Schimpf und Schande,
jedes Wort, gleich welcher Lande
Unverändert geht der Tag,
Tag ein Tag aus einher
Wer dem Rhytmus unterlag,
dem wurde es nicht schwer
Folge nun dem Pfad der Weihe
und werde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pest durch Worte, Schimpf und Schande,<br />
jedes Wort, gleich welcher Lande</p>
<p>Auf des Wortes Weges Klagen,<br />
Spott und Geifer, Wortverheißer,<br />
Klagelieder, schuppiges Gefieder</p>
<p>Hinterm Rücken Lachende</p>
<p>Wortverdreher, Fintenleger,<br />
Jammertal der Narretei,<br />
Scharlatane alle gleich</p>
<p>Pest durch Worte, Schimpf und Schande,<br />
jedes Wort, gleich welcher Lande</p>
<p>Unverändert geht der Tag,<br />
Tag ein Tag aus einher<br />
Wer dem Rhytmus unterlag,<br />
dem wurde es nicht schwer<br />
Folge nun dem Pfad der Weihe<br />
und werde gleich wie sie<br />
Dann bist du an der Reihe,<br />
zu lügen so wie nie</p>
<p>Pest durch Worte, Schimpf und Schande,<br />
schmieden wir nun unsere Bande</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jeder ist sein böser Held</title>
		<link>http://www.relaunchgermany.org/2009/06/22/jeder-ist-sein-boser-held/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 17:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Jeder ist sein böser Held]]></category>

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		<description><![CDATA[So! Noch ein Gedicht aus 2001, auch in Ton gefasst mit Pulco Blu.
Schwere Sohlen schleifen durch den Sand
einer neuen Welt entgegen, wider den Verstand:
&#8220;Alles muss verheizet werden, schnell und elegant!&#8221;
Effizienzgeschult, benommen,
raubt man uns die Welt.
Nur sind sie auf den Hund gekommen,
wenn der Plan zerfällt.
Vom Geld zerquält,
da beugen sich die Massen,
fangen an die Welt zu hassen,
und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So! Noch ein Gedicht aus 2001, auch in Ton gefasst mit Pulco Blu.</p>
<p>Schwere Sohlen schleifen durch den Sand<br />
einer neuen Welt entgegen, wider den Verstand:</p>
<p>&#8220;Alles muss verheizet werden, schnell und elegant!&#8221;</p>
<p>Effizienzgeschult, benommen,<br />
raubt man uns die Welt.<br />
Nur sind sie auf den Hund gekommen,<br />
wenn der Plan zerfällt.</p>
<p>Vom Geld zerquält,<br />
da beugen sich die Massen,<br />
fangen an die Welt zu hassen,<br />
und jeden Mensch auf ihr.</p>
<p>Vom Fernsehen unterfordert,<br />
quasselnd, ertränkt man sich mit Bier.</p>
<p>&#8220;Zurück zum Tier!&#8221;,<br />
ruft man zu Ihnen.</p>
<p>Denn sie sollen nicht mehr dienen<br />
Jeder ist sein böser Held.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Mensch</title>
		<link>http://www.relaunchgermany.org/2009/06/18/der-mensch/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 21:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>
		<category><![CDATA[fluctibus gedicht poem relaunch germany ich bin ein wichtigtuer]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein Gedicht von mir geschrieben in 2001, ein paar Jahre später mit Pulco Blu in Ton gefasst. (Für alle Wichtigtuer: Mir ist gewiss das Grönemeyer sein Album/Track auch schon &#8220;Mensch&#8221; genannt hat, aber, ich war früher dran. Wer mich verklagen will, bitte: winkeladvokat[ä†]relaunchgermany.org)
Große Taten habe ich vollbracht
Viel gesehen, viel gemacht
Städte aufgebaut, bewohnt, zerstört
Nun steh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein Gedicht von mir geschrieben in 2001, ein paar Jahre später mit Pulco Blu in Ton gefasst. <span style="color: #808080;">(Für alle Wichtigtuer: Mir ist gewiss das Grönemeyer sein Album/Track auch schon &#8220;Mensch&#8221; genannt hat, aber, ich war früher dran. Wer mich verklagen will, bitte: winkeladvokat[ä†]relaunchgermany.org)</span></p>
<p>Große Taten habe ich vollbracht<br />
Viel gesehen, viel gemacht<br />
Städte aufgebaut, bewohnt, zerstört<br />
Nun steh ich hier gestört&#8230;</p>
<p>An alle Zeitalter erinnere ich mich&#8230; verstört</p>
<p>Es war so wie man es sich denkt<br />
Wenn man man sich zu viel einschenkt<br />
Und dann, im Rausch, sich selbst ertränkt</p>
<p>Träume hatte ich einmal viele<br />
Aber viel zu wenig nahe Ziele!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Am Ende grämte die Schöpfung schon dem Anfang.</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 14:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>falsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verbalkonstruktionen]]></category>

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		<description><![CDATA[»Wenn die Früchte Fabeln tragen
Und die Fische nüchtern klagen
Bis die Gräten in die Höhe ragen
Wird ein Greis geboren werden
Der wandelt unter vielen Herden
Vom Anfang bis zum End auf Erden«
Am Ende grämte die Schöpfung schon dem Anfang. Großen Anklang fand der Widerhall der Hoffnung noch bevor er in die Fluchtpunkte des Horizonts zu fliehen gesuchte. Hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>»Wenn die Früchte Fabeln tragen<br />
Und die Fische nüchtern klagen<br />
Bis die Gräten in die Höhe ragen<br />
Wird ein Greis geboren werden<br />
Der wandelt unter vielen Herden<br />
Vom Anfang bis zum End auf Erden«</em></p>
<p>Am Ende grämte die Schöpfung schon dem Anfang. Großen Anklang fand der Widerhall der Hoffnung noch bevor er in die Fluchtpunkte des Horizonts zu fliehen gesuchte. Hin und her geschlagen wurden Ideen, Gedanken und Kreationen. Wie ranzige Butter verlief sich alles in einem Brei von undefinierbarer Quäkerei kondensierten Geschreis. Aufgebrachte, wütende Anführer positionierten sich am Markt um ihre Sonder-Heils-Angebote in alle vier Himmelsrichtungen hinauszuposaunen, so dass sich ihre selber so gequält klingenden Sprach- und Wortbotschaften über den ganzen Globus ergießen konnten.<br />
<em><br />
»Unkraut wächst auf technisierten Pfaden,<br />
jeder wollte jedem an den Kragen.<br />
Lechzend nach des Abendmahles Gaben.<br />
Schwer im Magen liegt es denen,<br />
die sich nach viel mehr nun sehnen<br />
und sich danach die Glieder dehnen.«</em></p>
<p>Was für ein Erwachen! Nach der Finsternis wo kein Raum mehr war. Eine blinde Welt im Sog der Partikelströme. Chemie im Gehirn und Licht und Schatten. Die klamme Droge nicht mehr und nicht weniger. Botenstoffe die sich gegenseitig aus der Reserve locken.  Amöben kreuchen, keuchend über Bindehäute, welche die Informationen der Isolation durch Visualisierung zu kompensieren suchten. Riesige Wasserstoffgebälke zogen immerfort über den nichtigen Standort dieses Lebens tapfer hinweg. Der Horizont krümmte sich vor Schmerzen, besorgt über seine neueste Wetterausgeburt.</p>
]]></content:encoded>
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